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Bis zu 50 Prozent der heutigen Jobs von Robotern bedroht

Roboter haben im Vergleich zu menschlichen Arbeitskräften viele Vorteile. Sie werden nicht müde, kosten langfristig weniger, arbeiten schneller, brauchen keine Pausen und verlieren nie die Motivation. Einige Wissenschafter gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 schon etwa 50 Prozent der Jobs in Japan von Robotern übernommen werden könnten. 

Schon heute können viele einfache Tätigkeiten, wie Fließbandarbeit oder Verwaltungsaufgaben in Büros von Robotern übernommen werden. Weiterhin gibt es mittlerweile Ernteroboter, die Feldarbeitern die Arbeitsplätze wegnehmen und auch Taxifahrer und Chauffeure könnten in Zukunft durch Roboterautos ihre Jobs verlieren. Auch Reinigungskräfte werden durch den Einsatz von Staubsauger Robotern immer weniger gebraucht. Doch dabei wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bleiben.

Auch anspruchsvollere Berufe gefährdet

Zum Beispiel hat die Firma Future Advisor aus San Francisco im Jahr 2013 ein Computerprogramm entwickelt, das einem Investment Tipps gibt. Hierfür muss man nur seine Finanzdaten sowie seine finanziellen Ziele für die Zukunft in vorgefertigt Formulare eingeben und schon sagt einem das Programm, wie man sein Geld am besten investieren sollte. Da Computer im Gegensatz zum Menschen immer sehr rationale Entscheidungen treffen, könnten diese in Zukunft bei der Finanzberatung deutlich besser werden, als normale Menschen, die hierbei auch noch oft mehr an ihre eigenen Provisionen denken, als dem Kunden wirklich gute Tipps zu geben.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile Sprachprogramme, die so weit entwickelt sind, dass sie Menschen, die in Callcentern arbeiten schon bald ersetzen könnten. Während lange Zeit Jobs, bei denen man viel Kontakt zu anderen Menschen hat als zukunftsicher angesehen wurden, so sind selbst diese mittlerweile von Robotern bedroht.

Roboter beschweren sich nicht

Vor allem in der freien Wirtschaft haben Roboter viele Vorteile gegenüber dem Menschen. So würden sie zum Beispiel nie auf die Idee kommen, eine Gewerkschaft zu gründen oder sich über schlechte Arbeitsbedingungen zu beschweren. Weiterhin würden sie nach Schätzungen von Wissenschaftlern bis zu 90 Prozent der Arbeitskosten senken. In Japan, dem wohl fortschrittlichste Land in dem Bereich der Roboter, kommen mittlerweile schon geschätzte 1000 Roboter auf 10.000 Arbeiter.

Da neben der immer höheren Leistungsfähigkeit werden Roboter pro Jahr auch noch etwa 10 Prozent günstiger. Dies führt dazu, dass sich immer mehr Unternehmen für den Einsatz interessieren.

Wie schaffe ich es, meinen Job vor Robotern zu sichern?

Je mehr man für einen Job improvisieren muss, desto schwerer ist es für einen Roboter diesen zu ersetzen. Daher sind vor allem Berufe, die viel Kreativität benötigen, recht zukunftssicher. Solche Berufe sind zum Beispiel Manager, Künstler, Schauspieler oder Unternehmer.

Weiterhin werden Roboter in naher Zukunft wohl kaum in der Lage sein, die soziale Intelligenz eines Menschen zu ersetzen. Während dies bei Callcentern noch funktionieren mag, stoßen Roboter spätestens beim persönlichen Gespräch an ihre Grenzen.

Wenn man ganz sicher gehen möchte, ist es vielleicht auch sinnvoll, ein Unternehmen zu gründen, dass Roboter verkauft oder für die Reparatur zuständig ist ;).

Fazit

Insgesamt ist dies eine Entwicklung, die im ersten Moment sehr bedrohlich klingt. Allerdings sollte man unserer Meinung nach auch nicht zu negativ in die Zukunft sehen, sondern auch die Chancen sehen, die sich durch den Einsatz von Robotern bieten.

So könnte es beispielsweise sein, dass durch den Einsatz von Robotern die Arbeitszeiten in der Zukunft deutlich reduziert werden und die Leuten mehr Freizeit haben. Ein guter Anfang hierfür sind zum Beispiel Saugroboter oder Rasenroboter, die es schon heute vielen Menschen ermöglichen, sehr viel Zeit bei der Haushalts- und Gartenarbeit ersparen.

Darüber hinaus kann man seinen Job sehr einfach dadurch sichern, dass man sich auf einen Bereich spezialisiert, der auch in Zukunft gefragt sein wird.



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